Jun 13

Erst Armpump, dann Platz 7

Hallo Leute,

mein persönlicher Höhepunkt des Jahres stand vergangenes Wochenende an. Der 3. IDM Lauf fand mal wieder in Großenhain statt. 50km bis nach Dresden und 80 km bis nach Luckau machen das Ganze zu meinem Heimspiel und entsprechend motiviert war ich für die Rennen.

Aber nicht nur für mich war das Wochenende etwas besonderes. Mein Cousin Lasse fuhr sein erstes Supermoto-Rennen und war vor seinem ersten Start mindestens genauso aufgeregt wie ich.

Mit Lasse und Opa im Vorstart

Die Voraussetzungen für ein gutes Wochenende waren perfekt. Ich fühlte mich fit, mag die Strecke und das Wetter sollte perfekt werden.

So liefen die beiden freien Trainings recht gut und ich konnte sie jeweils auf Platz 9 beenden. Wie gewohnt waren die Zeiten recht eng und die freien Trainings sind ja immer mit Vorsicht zu genießen, aber die Tendenz stimmte definitiv. Ich hatte einfach ein gutes Gefühl und war optimistisch.

Im Zeittraining pendelte ich während der gesamten Zeit irgendwo zwischen den Plätzen 5 und 10. Die Zeiten waren super eng und so entschieden schon Kleinigkeiten über Verbesserungen in der Startaufstellung. Leider konnte ich zum Ende hin nicht mehr wirklich nachlegen und bekam in den letzten Minuten keine gute Runde mehr hin und landete auf Platz 9 in der Startaufstellung. 0,2 Sekunden Rückstand auf Platz 6 sagen einiges über die Dichte aus.

Am Samstag Abend hatte Lasse dann noch seinen ersten Lauf und drehte eisern seine Runden und konnte sich dann am Ende über seinen ersten Supermoto-Pokal freuen. Ein Highlight für den Kurzen und super geil wie ihm so viele bei der Siegerehrung zugejubelt haben. Danke dafür! Er platzt glaub momentan vor stolz.

Der Sonntag gestaltete sich wie erwartet anstrengend. Viele Bekannte und fast die gesamte Familie waren vor Ort. Somit war immer etwas los und jeder wollte natürlich ein paar Worte mit mir wechseln. Da war es nicht ganz leicht etwas Ruhe zu finden, aber ich bin natürlich dankbar für jeden der kam und der mich angefeuert und mitgefiebert hat.

Das Warm Up am Sonntag Morgen lief ganz gut und die 7. Zeit bestätigte mein Gefühl.

Der erste Lauf fing dann auch sehr gut an. Ich konnte mich direkt auf Platz 7 setzen und diesen auch einige Runden halten. Durch einen Sturz vor mir kam ich sogar auf Position 6 vor. Leider bekam ich dann nach ca. 10 Minuten schlagartig harte Unterarme. Ich wusste einfach nicht was los war, aber ich hatte extrem Probleme den Lenker zu halten und hatte nicht einmal mehr die Kraft die Vorderradbremse vernünftig zu nutzen. Ich musste viel früher anbremsen und habe einfach keinen Scheitelpunkt mehr getroffen. In der Form hatte ich noch nie Armpump und war natürlich mehr als bedient bis auf Platz 12 durchgereicht worden zu sein. Sehr ärgerlich nach der super Anfangsphase. Ich war irgendwie machtlos.

Den Zweiten Lauf bin ich dann bewusst ruhig angegangen und habe mir vorgenommen etwas weniger zu attackieren und probiert einfach mein Ding durch zu ziehen. Der Start war ähnlich gut wie in Lauf 1 und ich war die ersten Runde auf Platz 7 unterwegs, fiel dann kurz auf Platz 8 zurück und kam dann wieder vor auf 7. Ein paar MInuten vor Schluss bekam ich dann doch wieder leichte Probleme mit den Unterarmen und baute kleine Fehler ein, wodurch ich erst Plogmann und dann Deitenbach vorbei lassen musste. Gegen die Angriffe von Banholzer konnte ich mich dann allerdings noch erfolgreich wehren und kam auf Platz 9 ins Ziel. Top 10 erreicht und das nach anständigem Kampf. Damit konnte ich nach dem ersten Lauf mehr als zufrieden sein.

Im Nachhinein bekam ich mit, dass einige Fahrer mit Strafen belegt wurden und ich somit durch die Strafversetzungen auf Platz 7 nach vorne gespült wurde. Somit stand mein bestes Saisonresultat fest, wobei der Platz ja „nur“ geerbt war.

Egal, man muss sich auch über solch geschenkte Punkte freuen und ich nehme sie letztendlich gerne mit. Platz 8 in der Tageswertung und Platz 10 in der Tabelle ließen mich zufrieden abreisen.

Im Zweiten Lauf vor Jan Deitenbach und Andre Plogmann

Alles in Allem eine sehr gelungene Veranstaltung, mit Konzert und super Feuerwerk am Samstag Abend und guten Ergebnissen am Sonntag. Respekt und danke an den MC Großenhain für eine top Veranstaltung.

In den kommenden Tagen wird ein feines Video von Matteo Rüger von meinem Rennsonntag rauskommen, also seid gespannt.

Nun geht es für mich in die Sommerpause. Das Studium wird mich bis Ende Juli stark einbinden und dann geht es pünktlich nach den Prüfungen nach Schaafheim zum nächsten Rennen.

 

Bis dahin

Ride on #51

Mai 16

Unwichtiges Ergebnis

Hey Leute,

letztes Wochenende ging es für uns ins Saarland auf den Stadtkurs in St. Wendel. Letztes Jahr lief es sehr schlecht für mich und ich hatte Probleme einen ansprechenden Speed zu finden.

Dieses Jahr lief es etwas besser.  Ich konnte in den Freien Trainings bereits einen recht guten Speed finden, ohne etwas zu riskieren und war motiviert für die Quali. Ich fuhr mich dann etwas warm und startete mein ersten schnellen Runden. Mit meiner ersten Zeit konnte ich mich auf Platz 13 setzen und war erstmal halbwegs zufrieden. Viele Gaststarter aus der Schweizer Meisterschaft waren mit am Start und somit war das Feld voller und auch dichter als sonst. Leider hatte ich in etwa zur Hälfte der Distanz einen Platten am Hinterrad und ich musste die letzten Minuten zugucken und zusehen wie ich auf Platz 17 durchgereicht wurde.

In der Mittagspause gab es starke Regenfälle, wodurch die Bedingungen erschwert wurden. Zum Start verhielt ich mich noch zurückhaltend und wollte sicher durch die erste Runde kommen. Dann fand ich recht schnell einen guten Rhythmus und Vertrauen in die nassen Verhältnisse. So konnte ich mich dann auf Platz 15 oder 14 einsortieren und legte mir meinen Vordermann zurecht. Leider stürzte ich beim Überholversuch und musste fast das Gesamte Feld passieren lassen. Im weiteren Verlauf kam ich ein weiteres mal zu Fall und beendete das Rennen somit nur auf Platz 23. Egal. Weiter geht’s und dann Attacke im 2. Lauf waren meine Gedanken.

Die Anfangsphase gelang mir dann auch recht gut und ich arbeitete mich bis auf Platz 12 vor.

Leider wurde dann das Rennen durch einen schweren Sturz von Philipp Prestel abgebrochent. Kurz vor 19 Uhr wurde dann Lauf 2 gestartet. Meine Nerven lagen quasi blank und ich hatte durch den schweren Sturz von Philipp eine kleine Blockade im Kopf. Mit Platz 12 konnte ich dann eigentlich recht zufrieden sein.

Wie sich im Verlauf des Abends und des Montags heraus stellte ist der Zustand von Philipp sehr kritisch und ich möchte ihm und seiner Familie viel Kraft für die anstehenden Tage wünschen. Unter diesen Umständen sind mir meine Ergebnisse völlig egal und ich hoffe einfach nur, dass Philipp wieder auf die Beine kommt.

In 3 1/2 Wochen geht es dann zum Heimspiel in Großenhain weiter.

Bis dahin

#Fight95

Apr 25

9. Gesamtplatz auf der Sandbahn

Hallo Leute,

endlich ging die Saison wieder los! Das Ganze natürlich auf der Sandbahn in Harsewinkel.

Meine Vorbereitung bestand aus einem Trainingswochenende in Harsewinkel und am Ostersonntag war ich noch auf dem Harzring. Das Ganze war leider mal wieder recht wenig, aber ich fühlte mich dennoch sehr gut vorbereitet. Ich habe über den Winter und speziell im Frühjahr viel an meiner Fitness gearbeitet und bin körperlich in guter Verfassung.

Die beiden freien Trainings liefen schon recht gut und es zeichnete sich bereits ab, dass die Rennen und die Quali sehr eng werden. So war es dann auch. Der 9. Startplatz war ok und mit nur 0,3 Sekunden Rückstand auf Platz 5 war alles drin. Ich habe in der Vorbereitung viel Konzentration auf meine Starts gelegt und von Platz 9 kann man mit einer guten Reaktion viel erreichen.

Im Warm Up probierte ich dann noch ein paar Linien und suchte mir ein paar Möglichkeiten zum Überholen und habe mich noch 2 Runden an den Europameister von 2016 und meinen ehemaligen Teamkollegen Petr Vorlicek ran gehangen. Ich konnte recht gut dran bleiben und die 5.-schnellste Zeit im Warm-Up gab mir auch Selbstvertrauen.

Vor dem 1. Lauf war ich schon recht nervös. Ich wusste, dass einiges drin ist und dass das Rennen sehr eng und umkämpft werden wird. Ich konnte allerdings gut abschalten und dann doch recht entspannt ins Rennen gehen.

Die Startampel blieb recht lange an, ehe sie aus ging. Ich mag das, denn so kann ich meine Konzentration immer weiter hochfahren. So kam ich auch sehr gut weg und kam nach etwas Gedrängel mit Albi auf Platz 6 aus den ersten Kurven. Ich merkte schnell wo ich etwas auf Albi verliere, aber auch wieder Zeit gut machen konnte. Mein Plan war konzentriert und locker zu bleiben, auf meine Chance zu warten und keine Fehler zu machen um meinen Verfolgern keine Chance für Attacken zu lassen. Die Gruppe war von Platz 3 bis 10 sehr eng beisammen, was die Anspannung sehr hoch hielt. Bis etwa zur Hälfte der Renndistanz gelang mir mein Vorhaben auch gut, ehe ich an Motorleistung verlor. Bereits im Zeittraining hatte ich das Gefühl in den letzten Runden mit weniger Leistung unterwegs zu sein. Wir vermuteten die Kupplung und tauschten die Scheiben aus. Im Warm Up schien alles wieder perfekt, aber unter voller Belastung im Rennen kamen die Probleme wieder. Ich musste somit sehr kämpfen um den Anschluss zu halten, schaffte es aber ganz gut. Leider ist mir dann in der 11. Runde beim Anbremsen auf die Zielkurve das Vorderrad eingeklappt und ich musste kurz zu Boden. Das war dann wohl doch etwas zu viel des Guten. Sehr enttäuscht ging ich auf Platz 10 wieder ins Rennen. Diesen fuhr ich dann auch recht entspannt nach Hause und konzentrierte mich schon auf den zweiten Lauf.

Wir haben zum 2. Lauf noch das ein oder andere am Motorrad probiert um die Leistungsprobleme in den Griff zu bekommen, was allerdings nichts helfen sollte.

Leider habe ich zum Start in den zweiten Lauf nicht ganz so gut reagiert und musste zwei mal in der Kurve auf machen um nicht abgeräumt zu werden. Ich war dieses mal mitten in der Mittelfeldgruppe eingeklemmt und hatte meinen alten Teamchef Dirk Spaniol und Aufsteiger Bernhard Hitzenberger vor mir. Ich hatte zu Beginn etwas Probleme Vertrauen aufzubauen und konnte somit nicht so recht angreifen. Das Vertrauen kam dann allerdings wieder und ich kam dann innerhalb von 2 Runden an meinen beiden Vorderleuten vorbei und war somit auf Platz 9. Die nächste Gruppe war allerdings zu weit entfernt und ich sah keine Chance die Lücke noch zu schließen. Ich konnte mich dann trotzdem schnell von den Leuten hinter mir absetzen und dann ein ruhiges Rennen zu Ende fahren.

Das waren dann somit die Plätze 10 und 9, 23 Punkte und ein 9. Tabellenplatz nach dem Auftakt. Der Speed war da und ich weiß, dass auch ein Platz unter den ersten 5 möglich ist wenn alles passt. In 3 Wochen möchte ich in St. Wendel daran anknüpfen und weiter Punkte sammeln.

Ein großer Dank an dieser Stelle an alle die mir das Ganze ermöglichen und mir auf und neben der Strecke zur Seite stehen. An erster Stelle kommen natürlich Opa und mein Teamchef Axel mit Frau Britta von Bergos Racing.

Weiterhin Danke an Hoch- und Tiefbau Luckau, Motul, Independent Racing, Mototech, dem Michelin Reifenservice & Aui-Photography für die Bilder.

Nächsten Samstag geht es dann schon mal nach Großenhain zur Vorbereitung auf mein Heimspiel am 11. Juni.

Bis dahin & Ride on

#51

Status-Update

Moin Fans des Motorrad Offroad Sports.

Um mal wieder ein wenig Abwechslung in Toni´s Blog und die News Seiten des MSC Luckau zu bringen habe ich ein neues WordPress Theme aktiviert. Es soll nicht nur besser aussehen, sondern auch die Übersichtlichkeit verbessern. Dazu ist natürlich noch etwas Feinarbeit notwendig, aber der Winter ist ja noch nicht zu Ende.

Bis demnächst
Tino

Sep 28

Schlag auf Schlag

Hey Leute,

nun ist es soweit, die Saison ist schon wieder vorbei. An den vergangenen beiden Wochenende standen die letzten beiden Rennen der Saison an.

Als erstes ging es in das tschechische Cheb. Eine schöne Anlage und eine schöne Strecke. Nur leider hatte man dieses Jahr nicht allzu viel davon. Pünktlich Freitag Abend setzte der Dauerregen ein. Ja, Dauerregen! Es regnete die gesamte Nacht durch, also eine nasse Strecke in Cheb. Im Vorfeld war schon von Fahrern, welche die Strecke im Nassen kennen zu hören, dass das alles andere als spaßig wird. Die freien Trainings ließ ich aus und habe mir lieber angeguckt, wie sich meine Konkurrenten einer nach dem anderen auf den Bart legten. Spaniol, Volz und Class waren die 3 Opfer, welche angeschlagen die Rennen verpassten. Bei weitem keine unfähigen Leute.  Samstag Mittag hat man dann die Entscheidung getroffen die Quali auf den Sonntag Vormittag zu legen in der Hoffnung auf besseres Wetter.

Naja, ich habe ja Dauerregen gesagt…also war es natürlich nichts mit besserem Wetter. Für mich war das einzige Ziel einfach ein paar Punkte mitzunehmen und gut ist. Das waren einfach keine gewöhnlichen Rennbedingungen. Pushen war absolut nicht möglich. Im ersten Lauf hatte ich einen neuen Hinterreifen drauf, welcher locker 5 Runden brauchte um halbwegs angefahren zu sein. Ich denke das ist mal ein Gradmesser, an dem man erahnen konnte wie „griffig“ der nasse Asphalt war. Bis dahin waren meine Vorderleute längst enteilt und ich rollte nur so herum. Platz 9 in einem sehr dezimierten Feld war das Ergebnis.

Lauf 2 war da schon etwas besser. Mein Speed war gut und ich konnte ganz gut mithalten. Platz 7 war das Ergebnis. Also unterm Strich 26 Punkte, welche aber Aufgrund der Umstände völlig an „Wert“ verloren. Ein absolut komisches und ungemütliches Rennwochenende. Brauche ich erstmal nicht wieder.

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Pic by Marcus Aui

Eine Woche später war dann das Finale am Harzring an der Reihe. Ich habe in den letzten Jahren immer wieder Probleme mit der Strecke gehabt und so wirklich schnell war ich dort nie. Dieses Jahr lief es aber etwas besser.

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Pic by Üwchen

In der Quali konnte ich mich Schritt für Schritt steigern und hatte dieses Jahr auch einen Super Grip. Startplatz 13 war zwar ausbaufähig, aber meine Rundenzeiten waren mehr als 1 Sekunde schneller als im Vorjahr.

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Im WarmUp haben wir noch etwas an der Übersetzung probiert und dann auch die richtige Abstimmung gefunden. So ging ich super zuversichtlich in den ersten Lauf. Mein guter Start hat mir dann die Türen für die Top10 aufgestoßen. 7 Runden konnte ich mich auf Platz 9 und auch den Anschluss zum Vordermann halten. Leider war aber nach diesen 7 Runden Schluss damit. Beim Überholversuch gegen mich musste ich leider den kürzeren ziehen und habe beim Ausweichen das Motorrad ausgebremst. Ehe ich dann wieder los konnte war das gesamte Feld ein mal durch und ich beschloss nur noch durchzurollen um die Reifen für den 2. Lauf zu schonen. Schade eigentlich, ich hab mich echt super auf dem Bike gefühlt.

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Hinter Albrecht, vor Banholzer. Pic by Üwchen

Der Start zum 2. Lauf war dann einfach mal das komplette Gegenteil von dem aus dem ersten Lauf.  Ich kam zwar wieder gut weg und sah meine Lücke. Doch diese war leider auf einmal zu, ich musste auf machen und verlor die ersten Plätze. Im Offroad dann ähnliches Spiel. Ich wollte außen herum ähnlich wie im 1. Lauf mit Schwung etwas gut machen, aber leider stürzten 2 Piloten vor mir, ich musste fast auf null abbremsen und sah innen den Rest des Feldes durch fahren. Etwas angefressen entschloss ich einfach so weit es geht wieder vor zu kommen. Mit konstanten Rundenzeiten und genügend Biss ging es dann bis auf Platz 11 mit Schlagdistanz auf Platz 10 vor,

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Auf dem Weg nach vorne im Heck von Vilhelmsen. Pic by Üwchen

Ja was soll ich sagen, leider nicht die erhofften Top 10, aber zwei Rennen mit einer Menge Spaß und das steht an erster Stelle.

Am Ende noch ein großes DANKE an mein Team Bergos Racing um Axel Bergfeld, Motul, HTL, Independent Racing, Michelin und Rüdi Kranz von mototech. Das Paket aus Material und Support war dieses Jahr echt top und macht Lust auf 2017. Dort geht es ganz genauso weiter 🙂

Also bis dahin Leute

#51

Aug 16

Tonis Video, made by Matteo Rüger

Toni in bewegten Bildern. – Eine Fahrervorstellung. https://vimeo.com/178968544?ref=fb-share&1

Jun 21

Solide Rennen zum Heimspiel

Hey Leute,

letztes Wochenende stand mein persönliches Highlight und Heimspiel der Saison an. Es ging mal wieder auf den Flugplatz in Großenhain. Nach dem Debakel in St. Wendel war es für mich wichtig endlich mal zwei gescheite Läufe ins Ziel zu bringen.

Die Wetterprognose für den Samstag war durchaus wechselhaft. So war das erste Freie Training im Trockenen und das zweite Training dann im Nassen zu absolvieren. Tendenziell komme ich ja im Nassen etwas besser zurecht und habe auch etwas mehr Spaß an der Sache. Deshalb hoffte ich, dass auch das Zeittraining im Nassen stattfindet. Als ob mich der Regengott gehört hätte begann es kurz vor der Quali wieder zu regnen.  Ich war trotz Platz 9 irgendwie nur so halb zufrieden. Ich wusste einfach, dass ich keine so wirklich perfekte Runde hinlegen konnte. Aber egal, die dritte Startreihe war eine gute Ausgangspostion und der 9. Startplatz eine super Steigerung.

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Pic by Mario Hamburg

Zum ersten Rennen am Sonntag war es dann (leider) wieder trocken. Der Start lief ganz gut und ich konnte mich auf Platz 9 einordnen. Vor mir waren Albrecht und Deitenbach, hinter mir Vilhelmsen und Buschberger. In den Ersten drei Runden war ich voll damit beschäftigt mir die Hinterleute vom Leib zu halten und verlor so den Anschluss zu den Vorderleuten. Nach etwa der Hälfte des Rennens musste ich mich Buschberger geschlagen geben und fiel auf P10 zurück. Als ich merkte, dass ich das Tempo meiner Vorderleute nicht mitgehen konnte und dann auch etwas harte Arme bekam nahm ich das Tempo raus und verwaltete Platz 10. Top 10. Geht Doch! 🙂

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Pic by Mario Hamburg

Im zweiten Lauf wollte ich das Ergebniss bestätigen und vor allem etwas an meinem Fahrstil arbeiten. Ich nutze noch nicht das Drehzahlband meiner Husky aus und nahm nicht genügend Schwung mit durch die Kurven.

Der Start war dann aber alles Andere als Gut. Ich kam ganz gut weg, wurde aber in der ersten Kurve nach außen gedrängt und musste über die Curps gehen. So war ich nach der ersten Runde nur auf Platz 16. Mit reichlich Frust ging es dann nach Vorne. 6 Runden hat es gedauert bis ich dann (Dank Bergos-Power) auf Platz 11 angekommen war. Leider waren aber in etwa 5 Sekunden zwischen mir und der Gruppe vor mir. Ich kämpfte ein paar Runden um irgendwie die Lücke zu schließen, musste aber feststellen, dass ich ein recht hohes Risiko gehen musste und sich am Abstand auch nicht wirklich etwas tat. Nach hinten hatte ich mittlerweile durchaus Luft und somit traf ich die Entscheidung das Ganze sicher ins Ziel zu bringen. Also Platz 11 am Ende und Rundenzeiten, die für Platz 8-10 gereicht hätten. Kann ich also auch ganz zufrieden mit sein.

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Pic by Mario Hamburg

Für mich geht es nun in die Sommerpause. Das Rennen kommenden Monat in Schaafheim muss ich leider auslassen, da ich mich zu diesem Zeitpunkt in der Prüfungszeit für die Uni befindet und die Priorität ganz eindeutig dort liegt.

Also heißt es jetzt Kräfte sammeln um dann wieder Anfang August aufs Bike zu steigen und zum Saisonende bestmöglich vorbereitet zu sein.

Aber keine Angst in der Zwischenzeit werde ich trotzdem von mir hören lassen. (Oder besser gesagt sehen  lassen ;))

Bis dahin und Ride On

#51

Mai 24

Große Enttäuschung in St. Wendel

Hallo Leute,

letztes Wochenende ging es ins Saarland nach St. Wendel. Bisher habe ich immer ganz gute Ergebnisse in St. Wendel eingefahren, also war ich wirklich zuversichtlich und super motiviert.

Das erste Training bin ich entspannt angegangen, probierte etwas rum ohne wirklich auf die Rundenzeiten zu gucken. Im zweiten Training wollte ich dann noch etwas am Motorrad probieren und dann auch mal auf Speed gehen, Leider war dieses Vorhaben in der zweiten Runde schon beendet. Ein kleines Kabel vom Einspritztool war gebrochen. Und wie das so ist bei Einspritzern, kein Strom, kein laufender Motor. Na gut, passiert und ist ärgerlich, aber ändern kann man das nun mal nicht. So musste ich dann mit einem ganzen Training Rückstand in die Quali gehen. Zu allem Überfluss haben wir dann für die Quali auch noch eine falsche Reifenwahl getroffen. Aufgrund der recht hohen Temperaturen wollten wir den härteren Hinterreifen probieren, um so ein Überhitzen gegen Ende des Trainings zu vermeiden. Nunja… Überhitzt ist er nicht, sonderlich Grip hatte der Reifen allerdings auch nicht.

Das Ergebnis war dann ein enttäuschender 20. Startplatz. Bei 24 Startern war das definitiv nicht zufrieden stellend. Aber um mal zu erwähnen wie hoch das Niveau ist ein bisschen Zahlenspielerei: 24 Starter, aus 7 Nationen. 14 ausländische Fahrer und nur 10 Deutsche. Darunter Leute wie Lukas Höllbacher, momentan 3. der Supermoto-WM oder Petr Vorlicek, Führender der Europameisterschaft. Ich möchte das nicht als Ausrede stehen lassen und mein Anspruch müssen Top 10 Ergebnisse sein, aber man muss sich eingestehen, dass dazu alles passen muss, denn die Luft ist sehr dünn.

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Rallye3.de

Also Blick geradeaus auf den Sonntag. Im Warm Up konnte ich meine Zeit aus der Quali, trotz alter Reifen, um 2 Zehntel verbessern. 2,5 Sekunden auf die Spitze waren ok, aber zur Konkurrenz, mit der ich mich messen möchte hat eine knappe Sekunde gefehlt. Da hieß es gut zu starten und dann nachzulegen.

Der Start zum ersten Lauf war dann auch ganz ok. Ich war in der Gruppe zu Platz 15, hatte aber zwei mal Im Offroad Pech bei der Linienwahl und verlor somit den einen oder anderen Platz. Nach ein paar Runden habe ich mich etwas gefangen, konnte mich auf Platz 19 setzen und Druck auf den Vordermann ausüben. Mehr aber leider nicht. Obwohl ich gemerkt habe, dass ich eigentlich einiges schneller kann habe ich fast die gesamte zweite Rennhälfte fest gehangen und konnte keinen meiner Überholversuche durchziehen. Platz 19 also am Ende. Nicht schön, aber ein Lauf war ja noch.

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Rallye3.de

Leider hatte ich bereits in der Aufwärmrunde zum 2. Lauf wieder mit Problemen an der Elektronik zu kämpfen und musste somit vorzeitig im Fahrerlager parken. Der Fehler ist bereits gefunden und nächstes Wochenende geht es dann an die Vorbereitung für mein persönliches Heimspiel in Großenhain.  Und da heißt es natürlich wieder angreifen 🙂

Bis dahin

#51

Apr 20

Der Speed ist da!

Hey Leute,

vergangenes Wochenende ging es endlich los. Das erste Rennen zur Supermoto IDM in Harsewinkel stand an. Wobei ich sagen muss, dass „endlich“ nicht ganz so zu trifft. Gern hätte ich ein paar mal öfter auf dem Motorrad gesessen um etwas mehr Vertrautheit mit der Husqvarna zu bekommen.

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Die freien Trainings verliefen relativ unspektakulär.  Ohne groß zu experimentieren spulte ich einfach ein paar Runden ab und war durchaus zuversichtlich für die Quali. Diese war dann allerdings nichts für schwache Nerven. Pünktlich als wir raus auf die Strecke sind kamen dicke Tropfen vom Himmel. Durch die geringen Asphalttemperaturen war somit auch sofort sämtlicher Grip weg. Manche wechselten auf ihr Regenbike, was allerdings keinen Sinn machte, da es nicht nass genug war. Ich entschloss mich einfach Runden abzuspulen. Entweder hört es auf zu tröpfeln und ich kann hinten raus nachlegen oder es fängt eben an richtig zu regnen und ich hab schon mal eine passable Zeit gesetzt. Ersteres trat ein und die Strecke wurde zum Ende immer schneller. Leider hab ich die letzten Runden nicht so recht auf die Ketten gebracht. Die letzte Runde war bis Ausfahrt der Sandbahn perfekt und ich bin mir sicher, dass ich da noch eine halbe Sekunde gefunden hätte. Aber was solls, Startplatz 11 war erstmal ganz ok und das Ziel der Top 10 war greifbar.

Samstag Abend hat es dann angefangen zu regnen und somit war es zum Warm Up am Sonntag morgen noch recht feucht. Wir haben beschlossen das Warm Up wegfallen zu lassen. Einfach um Material zu schonen und unnötiges Risiko auszuschließen.

13:30 ging es dann pünktlich mit Lauf 1 los. Wie schon befürchtet gelang mir der Start alles andere als gut. Ich habe noch Probleme mich an die neue Kupplung zu gewöhnen und so verlor ich den ein oder anderen Platz, konnte mich aber schnell etwas nach vorne mogeln. In den ersten Runden war es relativ chaotisch. Im Durcheinander fand ich mich nach 2 Runden auf Platz 11 wieder und recht schnell konnte ich dann sogar auf Platz 9 vor fahren. So beendete ich das Rennen dann auch. Wobei die Gruppe um Platz 6-8 nicht weit weg war und Platz 10 einiges an Rückstand zu mir hatte. Angesichts meiner Rundenzeiten war ich damit sehr zufrieden.  Ich konnte die Lücke nach vorne in etwa halten und all meine Konkurrenten mit denen ich gerechnet habe ein Tempo zu fahren relativ locker hinter mir lassen.

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Die Richtung für Lauf 2 war klar. Das Ergebnis sollte bestätigt oder vielleicht sogar verbessert werden. Leider kam es etwas anders als erhofft. Schon in der ersten Kurve hat es ordentlich gerumpelt. Ich weiß nicht so recht was geschehen ist, nur dass ich einen Schlag von hinten bekam und dadurch mehr oder weniger nach außen geschossen bin. Dort bin ich dann mit weiteren Fahrern zusammen gekommen und fand mich anschließend auf der Wiese wieder. Ich war erstmal völlig orientierungslos und recht wacklig auf den Beinen, merkte aber recht schnell, dass im Groben alles ok war. Das Rennen wurde daraufhin abgebrochen, da ich mit einem weiteren Fahrer sehr ungünstig zum liegen kam. An der Stelle gute Besserung an Peter Mayerbüchler, welcher leider nicht ganz so glimpflich davon gekommen ist wie ich. Leider war das Bike aber so sehr beschädigt, dass ich nicht am Neustart teilnehmen konnte, was vielleicht auch besser so war, da mir auch ganz schön schwummerig war.

Fazit des Wochenendes: Der Speed ist da, das Vertrauen kommt langsam, nur an den Starts muss ich weiter arbeiten.

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Nächsten Samstag geht es dann weiter nach Großenhain wo auf der DM Strecke trainiert werden kann, Bis dahin heißt es Füße hochlegen und Wunden lecken. Momentan tut mir noch alles weh, aber auch das geht vorbei.

Bis dahin

#51

Apr 04

Es geht langsam los!

Hey Leute,

ich konnte nun endlich die ersten Runden im neuen Jahr drehen und kann sagen, dass ich mit der neuen Situation und dem neuen Bike sehr zufrieden bin. So war ich bisher zwei mal in Lichtenberg trainieren und werde am kommenden Wochenende noch ein paar Runden in Schönerlinde drehen und dann am 16./17. April geht es schon zum Saisonauftakt in Harsewinkel. Leider bin ich dann doch nicht so viel zum Fahren gekommen wie gehofft, aber das Wetter hat nun mal nicht so recht mitgespielt.

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By Mario Hamburg

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By Mario Hamburg

Also dann seid gespannt auf den Saisonstart und mal gucken wie ich dieses Jahr aus den Startlöchern komme.

Bis dahin

Ride On #51

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