Schlag auf Schlag

Hey Leute,

nun ist es soweit, die Saison ist schon wieder vorbei. An den vergangenen beiden Wochenende standen die letzten beiden Rennen der Saison an.

Als erstes ging es in das tschechische Cheb. Eine schöne Anlage und eine schöne Strecke. Nur leider hatte man dieses Jahr nicht allzu viel davon. Pünktlich Freitag Abend setzte der Dauerregen ein. Ja, Dauerregen! Es regnete die gesamte Nacht durch, also eine nasse Strecke in Cheb. Im Vorfeld war schon von Fahrern, welche die Strecke im Nassen kennen zu hören, dass das alles andere als spaßig wird. Die freien Trainings ließ ich aus und habe mir lieber angeguckt, wie sich meine Konkurrenten einer nach dem anderen auf den Bart legten. Spaniol, Volz und Class waren die 3 Opfer, welche angeschlagen die Rennen verpassten. Bei weitem keine unfähigen Leute.  Samstag Mittag hat man dann die Entscheidung getroffen die Quali auf den Sonntag Vormittag zu legen in der Hoffnung auf besseres Wetter.

Naja, ich habe ja Dauerregen gesagt…also war es natürlich nichts mit besserem Wetter. Für mich war das einzige Ziel einfach ein paar Punkte mitzunehmen und gut ist. Das waren einfach keine gewöhnlichen Rennbedingungen. Pushen war absolut nicht möglich. Im ersten Lauf hatte ich einen neuen Hinterreifen drauf, welcher locker 5 Runden brauchte um halbwegs angefahren zu sein. Ich denke das ist mal ein Gradmesser, an dem man erahnen konnte wie „griffig“ der nasse Asphalt war. Bis dahin waren meine Vorderleute längst enteilt und ich rollte nur so herum. Platz 9 in einem sehr dezimierten Feld war das Ergebnis.

Lauf 2 war da schon etwas besser. Mein Speed war gut und ich konnte ganz gut mithalten. Platz 7 war das Ergebnis. Also unterm Strich 26 Punkte, welche aber Aufgrund der Umstände völlig an „Wert“ verloren. Ein absolut komisches und ungemütliches Rennwochenende. Brauche ich erstmal nicht wieder.

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Pic by Marcus Aui

Eine Woche später war dann das Finale am Harzring an der Reihe. Ich habe in den letzten Jahren immer wieder Probleme mit der Strecke gehabt und so wirklich schnell war ich dort nie. Dieses Jahr lief es aber etwas besser.

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Pic by Üwchen

In der Quali konnte ich mich Schritt für Schritt steigern und hatte dieses Jahr auch einen Super Grip. Startplatz 13 war zwar ausbaufähig, aber meine Rundenzeiten waren mehr als 1 Sekunde schneller als im Vorjahr.

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Im WarmUp haben wir noch etwas an der Übersetzung probiert und dann auch die richtige Abstimmung gefunden. So ging ich super zuversichtlich in den ersten Lauf. Mein guter Start hat mir dann die Türen für die Top10 aufgestoßen. 7 Runden konnte ich mich auf Platz 9 und auch den Anschluss zum Vordermann halten. Leider war aber nach diesen 7 Runden Schluss damit. Beim Überholversuch gegen mich musste ich leider den kürzeren ziehen und habe beim Ausweichen das Motorrad ausgebremst. Ehe ich dann wieder los konnte war das gesamte Feld ein mal durch und ich beschloss nur noch durchzurollen um die Reifen für den 2. Lauf zu schonen. Schade eigentlich, ich hab mich echt super auf dem Bike gefühlt.

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Hinter Albrecht, vor Banholzer. Pic by Üwchen

Der Start zum 2. Lauf war dann einfach mal das komplette Gegenteil von dem aus dem ersten Lauf.  Ich kam zwar wieder gut weg und sah meine Lücke. Doch diese war leider auf einmal zu, ich musste auf machen und verlor die ersten Plätze. Im Offroad dann ähnliches Spiel. Ich wollte außen herum ähnlich wie im 1. Lauf mit Schwung etwas gut machen, aber leider stürzten 2 Piloten vor mir, ich musste fast auf null abbremsen und sah innen den Rest des Feldes durch fahren. Etwas angefressen entschloss ich einfach so weit es geht wieder vor zu kommen. Mit konstanten Rundenzeiten und genügend Biss ging es dann bis auf Platz 11 mit Schlagdistanz auf Platz 10 vor,

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Auf dem Weg nach vorne im Heck von Vilhelmsen. Pic by Üwchen

Ja was soll ich sagen, leider nicht die erhofften Top 10, aber zwei Rennen mit einer Menge Spaß und das steht an erster Stelle.

Am Ende noch ein großes DANKE an mein Team Bergos Racing um Axel Bergfeld, Motul, HTL, Independent Racing, Michelin und Rüdi Kranz von mototech. Das Paket aus Material und Support war dieses Jahr echt top und macht Lust auf 2017. Dort geht es ganz genauso weiter 🙂

Also bis dahin Leute

#51

Solide Rennen zum Heimspiel

Hey Leute,

letztes Wochenende stand mein persönliches Highlight und Heimspiel der Saison an. Es ging mal wieder auf den Flugplatz in Großenhain. Nach dem Debakel in St. Wendel war es für mich wichtig endlich mal zwei gescheite Läufe ins Ziel zu bringen.

Die Wetterprognose für den Samstag war durchaus wechselhaft. So war das erste Freie Training im Trockenen und das zweite Training dann im Nassen zu absolvieren. Tendenziell komme ich ja im Nassen etwas besser zurecht und habe auch etwas mehr Spaß an der Sache. Deshalb hoffte ich, dass auch das Zeittraining im Nassen stattfindet. Als ob mich der Regengott gehört hätte begann es kurz vor der Quali wieder zu regnen.  Ich war trotz Platz 9 irgendwie nur so halb zufrieden. Ich wusste einfach, dass ich keine so wirklich perfekte Runde hinlegen konnte. Aber egal, die dritte Startreihe war eine gute Ausgangspostion und der 9. Startplatz eine super Steigerung.

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Pic by Mario Hamburg

Zum ersten Rennen am Sonntag war es dann (leider) wieder trocken. Der Start lief ganz gut und ich konnte mich auf Platz 9 einordnen. Vor mir waren Albrecht und Deitenbach, hinter mir Vilhelmsen und Buschberger. In den Ersten drei Runden war ich voll damit beschäftigt mir die Hinterleute vom Leib zu halten und verlor so den Anschluss zu den Vorderleuten. Nach etwa der Hälfte des Rennens musste ich mich Buschberger geschlagen geben und fiel auf P10 zurück. Als ich merkte, dass ich das Tempo meiner Vorderleute nicht mitgehen konnte und dann auch etwas harte Arme bekam nahm ich das Tempo raus und verwaltete Platz 10. Top 10. Geht Doch! 🙂

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Pic by Mario Hamburg

Im zweiten Lauf wollte ich das Ergebniss bestätigen und vor allem etwas an meinem Fahrstil arbeiten. Ich nutze noch nicht das Drehzahlband meiner Husky aus und nahm nicht genügend Schwung mit durch die Kurven.

Der Start war dann aber alles Andere als Gut. Ich kam ganz gut weg, wurde aber in der ersten Kurve nach außen gedrängt und musste über die Curps gehen. So war ich nach der ersten Runde nur auf Platz 16. Mit reichlich Frust ging es dann nach Vorne. 6 Runden hat es gedauert bis ich dann (Dank Bergos-Power) auf Platz 11 angekommen war. Leider waren aber in etwa 5 Sekunden zwischen mir und der Gruppe vor mir. Ich kämpfte ein paar Runden um irgendwie die Lücke zu schließen, musste aber feststellen, dass ich ein recht hohes Risiko gehen musste und sich am Abstand auch nicht wirklich etwas tat. Nach hinten hatte ich mittlerweile durchaus Luft und somit traf ich die Entscheidung das Ganze sicher ins Ziel zu bringen. Also Platz 11 am Ende und Rundenzeiten, die für Platz 8-10 gereicht hätten. Kann ich also auch ganz zufrieden mit sein.

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Pic by Mario Hamburg

Für mich geht es nun in die Sommerpause. Das Rennen kommenden Monat in Schaafheim muss ich leider auslassen, da ich mich zu diesem Zeitpunkt in der Prüfungszeit für die Uni befindet und die Priorität ganz eindeutig dort liegt.

Also heißt es jetzt Kräfte sammeln um dann wieder Anfang August aufs Bike zu steigen und zum Saisonende bestmöglich vorbereitet zu sein.

Aber keine Angst in der Zwischenzeit werde ich trotzdem von mir hören lassen. (Oder besser gesagt sehen  lassen ;))

Bis dahin und Ride On

#51

Große Enttäuschung in St. Wendel

Hallo Leute,

letztes Wochenende ging es ins Saarland nach St. Wendel. Bisher habe ich immer ganz gute Ergebnisse in St. Wendel eingefahren, also war ich wirklich zuversichtlich und super motiviert.

Das erste Training bin ich entspannt angegangen, probierte etwas rum ohne wirklich auf die Rundenzeiten zu gucken. Im zweiten Training wollte ich dann noch etwas am Motorrad probieren und dann auch mal auf Speed gehen, Leider war dieses Vorhaben in der zweiten Runde schon beendet. Ein kleines Kabel vom Einspritztool war gebrochen. Und wie das so ist bei Einspritzern, kein Strom, kein laufender Motor. Na gut, passiert und ist ärgerlich, aber ändern kann man das nun mal nicht. So musste ich dann mit einem ganzen Training Rückstand in die Quali gehen. Zu allem Überfluss haben wir dann für die Quali auch noch eine falsche Reifenwahl getroffen. Aufgrund der recht hohen Temperaturen wollten wir den härteren Hinterreifen probieren, um so ein Überhitzen gegen Ende des Trainings zu vermeiden. Nunja… Überhitzt ist er nicht, sonderlich Grip hatte der Reifen allerdings auch nicht.

Das Ergebnis war dann ein enttäuschender 20. Startplatz. Bei 24 Startern war das definitiv nicht zufrieden stellend. Aber um mal zu erwähnen wie hoch das Niveau ist ein bisschen Zahlenspielerei: 24 Starter, aus 7 Nationen. 14 ausländische Fahrer und nur 10 Deutsche. Darunter Leute wie Lukas Höllbacher, momentan 3. der Supermoto-WM oder Petr Vorlicek, Führender der Europameisterschaft. Ich möchte das nicht als Ausrede stehen lassen und mein Anspruch müssen Top 10 Ergebnisse sein, aber man muss sich eingestehen, dass dazu alles passen muss, denn die Luft ist sehr dünn.

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Rallye3.de

Also Blick geradeaus auf den Sonntag. Im Warm Up konnte ich meine Zeit aus der Quali, trotz alter Reifen, um 2 Zehntel verbessern. 2,5 Sekunden auf die Spitze waren ok, aber zur Konkurrenz, mit der ich mich messen möchte hat eine knappe Sekunde gefehlt. Da hieß es gut zu starten und dann nachzulegen.

Der Start zum ersten Lauf war dann auch ganz ok. Ich war in der Gruppe zu Platz 15, hatte aber zwei mal Im Offroad Pech bei der Linienwahl und verlor somit den einen oder anderen Platz. Nach ein paar Runden habe ich mich etwas gefangen, konnte mich auf Platz 19 setzen und Druck auf den Vordermann ausüben. Mehr aber leider nicht. Obwohl ich gemerkt habe, dass ich eigentlich einiges schneller kann habe ich fast die gesamte zweite Rennhälfte fest gehangen und konnte keinen meiner Überholversuche durchziehen. Platz 19 also am Ende. Nicht schön, aber ein Lauf war ja noch.

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Rallye3.de

Leider hatte ich bereits in der Aufwärmrunde zum 2. Lauf wieder mit Problemen an der Elektronik zu kämpfen und musste somit vorzeitig im Fahrerlager parken. Der Fehler ist bereits gefunden und nächstes Wochenende geht es dann an die Vorbereitung für mein persönliches Heimspiel in Großenhain.  Und da heißt es natürlich wieder angreifen 🙂

Bis dahin

#51

Der Speed ist da!

Hey Leute,

vergangenes Wochenende ging es endlich los. Das erste Rennen zur Supermoto IDM in Harsewinkel stand an. Wobei ich sagen muss, dass „endlich“ nicht ganz so zu trifft. Gern hätte ich ein paar mal öfter auf dem Motorrad gesessen um etwas mehr Vertrautheit mit der Husqvarna zu bekommen.

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Die freien Trainings verliefen relativ unspektakulär.  Ohne groß zu experimentieren spulte ich einfach ein paar Runden ab und war durchaus zuversichtlich für die Quali. Diese war dann allerdings nichts für schwache Nerven. Pünktlich als wir raus auf die Strecke sind kamen dicke Tropfen vom Himmel. Durch die geringen Asphalttemperaturen war somit auch sofort sämtlicher Grip weg. Manche wechselten auf ihr Regenbike, was allerdings keinen Sinn machte, da es nicht nass genug war. Ich entschloss mich einfach Runden abzuspulen. Entweder hört es auf zu tröpfeln und ich kann hinten raus nachlegen oder es fängt eben an richtig zu regnen und ich hab schon mal eine passable Zeit gesetzt. Ersteres trat ein und die Strecke wurde zum Ende immer schneller. Leider hab ich die letzten Runden nicht so recht auf die Ketten gebracht. Die letzte Runde war bis Ausfahrt der Sandbahn perfekt und ich bin mir sicher, dass ich da noch eine halbe Sekunde gefunden hätte. Aber was solls, Startplatz 11 war erstmal ganz ok und das Ziel der Top 10 war greifbar.

Samstag Abend hat es dann angefangen zu regnen und somit war es zum Warm Up am Sonntag morgen noch recht feucht. Wir haben beschlossen das Warm Up wegfallen zu lassen. Einfach um Material zu schonen und unnötiges Risiko auszuschließen.

13:30 ging es dann pünktlich mit Lauf 1 los. Wie schon befürchtet gelang mir der Start alles andere als gut. Ich habe noch Probleme mich an die neue Kupplung zu gewöhnen und so verlor ich den ein oder anderen Platz, konnte mich aber schnell etwas nach vorne mogeln. In den ersten Runden war es relativ chaotisch. Im Durcheinander fand ich mich nach 2 Runden auf Platz 11 wieder und recht schnell konnte ich dann sogar auf Platz 9 vor fahren. So beendete ich das Rennen dann auch. Wobei die Gruppe um Platz 6-8 nicht weit weg war und Platz 10 einiges an Rückstand zu mir hatte. Angesichts meiner Rundenzeiten war ich damit sehr zufrieden.  Ich konnte die Lücke nach vorne in etwa halten und all meine Konkurrenten mit denen ich gerechnet habe ein Tempo zu fahren relativ locker hinter mir lassen.

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Die Richtung für Lauf 2 war klar. Das Ergebnis sollte bestätigt oder vielleicht sogar verbessert werden. Leider kam es etwas anders als erhofft. Schon in der ersten Kurve hat es ordentlich gerumpelt. Ich weiß nicht so recht was geschehen ist, nur dass ich einen Schlag von hinten bekam und dadurch mehr oder weniger nach außen geschossen bin. Dort bin ich dann mit weiteren Fahrern zusammen gekommen und fand mich anschließend auf der Wiese wieder. Ich war erstmal völlig orientierungslos und recht wacklig auf den Beinen, merkte aber recht schnell, dass im Groben alles ok war. Das Rennen wurde daraufhin abgebrochen, da ich mit einem weiteren Fahrer sehr ungünstig zum liegen kam. An der Stelle gute Besserung an Peter Mayerbüchler, welcher leider nicht ganz so glimpflich davon gekommen ist wie ich. Leider war das Bike aber so sehr beschädigt, dass ich nicht am Neustart teilnehmen konnte, was vielleicht auch besser so war, da mir auch ganz schön schwummerig war.

Fazit des Wochenendes: Der Speed ist da, das Vertrauen kommt langsam, nur an den Starts muss ich weiter arbeiten.

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Nächsten Samstag geht es dann weiter nach Großenhain wo auf der DM Strecke trainiert werden kann, Bis dahin heißt es Füße hochlegen und Wunden lecken. Momentan tut mir noch alles weh, aber auch das geht vorbei.

Bis dahin

#51

Es geht langsam los!

Hey Leute,

ich konnte nun endlich die ersten Runden im neuen Jahr drehen und kann sagen, dass ich mit der neuen Situation und dem neuen Bike sehr zufrieden bin. So war ich bisher zwei mal in Lichtenberg trainieren und werde am kommenden Wochenende noch ein paar Runden in Schönerlinde drehen und dann am 16./17. April geht es schon zum Saisonauftakt in Harsewinkel. Leider bin ich dann doch nicht so viel zum Fahren gekommen wie gehofft, aber das Wetter hat nun mal nicht so recht mitgespielt.

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By Mario Hamburg
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By Mario Hamburg

Also dann seid gespannt auf den Saisonstart und mal gucken wie ich dieses Jahr aus den Startlöchern komme.

Bis dahin

Ride On #51

Wieso? Weshalb? Warum?

Hallo Leute,

ihr habt ja schon mitbekommen, nächstes Jahr gibt es einiges Neues bei mir. Viele haben mich nach dem Wieso und Warum gefragt und ich habe mich dazu entschlossen die Entwicklung aus meiner Sicht zu schildern.

Ich werde auf einer Bergos Husqvarna an den Start gehen und möchte den nächsten Schritt in meiner Entwicklung machen. Mein Ziel ist es den teilweise guten Speed zu stabilisieren und weiter auszubauen. Ich möchte konstant in die Top 10 vorstoßen und nach dem bescheidenem Jahr wieder regelmäßog Erfolgserlebnisse verbuchen. Das sind hohe Ziele, denn die Konkurrenz schläft nicht und wird natürlich auch probieren nachzulegen, aber ich bin fest entschlossen das zu packen. Ich möchte mehr auf dem Bike sitzen, gut vorbereitet und mit mehr Selbstvertrauen an den Start gehen und somit frei auffahren.

Um das alles umzusetzen haben wir (Opa, meine Eltern und ich) uns dazu entschlossen wieder mehr „back to the roots“ zu gehen und das Ganze wie damals im Junior Cup zu händeln. Also unabhängiger und mit einer anderen Teamphylosophie. Das soll nicht heißen, dass ich mich im DSR Team unwohl gefühlt habe, im Gegenteil. Aber eben aus dieser vertrauten Zone musste ich mich jetz auch mal wieder raus bewegen.

Wir wollten wieder ein Motorrad, welches als Supermoto-Bike aus der „Kiste“ kommt und da gab es für uns nur 2 Alternativen, bzw. ich nenn es besser mal Gedankengänge, welche in meinem Kopf herumspukten. Die eine war wieder zu KTM zu gehen und vielleicht auch wieder mit Steffen Nather zusammen zu arbeiten. Die andere war eben die neue Husqvarna und das dann in Verbindung mit Axel Bergfeld. Schon beim zweiten Gedanken war dann klar, dass ich mit Axel zusammen arbeiten möchte. 1. weil mich das neue Bike sowas von überzeugt hat und 2. weil ich Axel als Menschen schon lange als Motorentuner an meiner Seite habe und ihn mit der Zeit ungemein schätzen gelernt habe. Ich habe einfach tierisch Bock auf das Projekt und die Zusammenarbeit mit der Bergos Crew. So kam es dann, dass wir mit unseren Gedanken an Axel heran getreten sind, relativ schnell auf einen Nenner kamen und beidseitig von der Sache angetan und überzeugt waren.

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Letzte Woche habe ich dann mit meinem Wintertraining begonnen und werde intensiver und strukturierter trainieren. Ab Anfang des nächsten Jahres möchte ich mit einem individuellen Trainingsplan starten und mich im Prinzip mit Triathlontraining, sowie gezieltem Krafttraining auf die Saison vorbereiten.

Ihr merkt ich habe viel vor, möchte dabei aber nie den Spaß aus den Augen verlieren, denn darum geht es hier ja letztendlich. Außerdem, wenn der Spaß voll da ist, dann kommen auch Speed und Erfolge. Also bis dahin und zu gegebener Zeit lasse ich wieder von mir hören.

#51

Finale in Stendal

Halo Leute,

ja, Finale in Stendal, in doppelter Hinsicht. Zum Einen war es das letzte Rennen der Saison 2015 und zum Anderen war es auch mein letztes Rennen auf Suzuki. Jap, ich werde nach 8 Jahren auf Suzuki im DSR Team etwas neues wagen und einen neuen Reiz setzen. Ich brauchte einfach mal einen Tapetenwechsel und nach einer solch unglücklichen Saison, war der Antrieb etwas neues zu probieren umso größer.

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Aber immer der Reihe nach. Ich mag diese Flugplatzstrecken. Schnelle abwechslungsreiche Kurse mit einem spaßigen Offroad. Genau das was ich brauch um mich wohl zu fühlen. So kam ich in den freien Trainings schnell zurecht und konnte einen guten Speed finden. Dazu kam, dass das Bike super funktionierte. Fahrwerk, als auch Motor gefielen mir sehr gut.

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Im Zeittraining fand ich schnell einen Guten Rhythmus und konnte einen Super Speed gehen. Am Ende kam ein super 12. Startplatz bei rum und bis auf Platz 9 fehlten auch nur 0,3 Sekunden. Die Top 10 waren also in Schlagdistanz und ich wollte mich versöhnlich vom Jahr und der Suzuki verabschieden.

Im Warm Up wollte ich eigentlich ruhig machen und nur ein paar Linien probieren. So kamen wieder alte Reifen rauf, um die Neuen für die Rennen zu schonen. Als ich jedoch zur Strecke raus fuhr merkte ich sofort wie viel Spaß mir das grad macht und ich sah nicht ein warum ich nun ruhig machen sollte. Also auf ihn und ich konnte eine schnelle Runde nach der anderen drehen und hatte am Ende die 9. Zeit inne.

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Für die Rennen war ich super motiviert und sehr zuversichtlich. Am Start zuckte ein Fahrer neben mir leicht, was mich vollkommen aus der Konzentration riss. So war der Start dann alles andere als Optimal und ich kam nur auf Platz 15 aus der 1. Runde. Allerdings war ich absolut noch in Schlagdistanz zu den Vorderleuten, konnte direkt Druck aufbauen und wollte mir meinen Weg nach vorne suchen. Leider machte ich so im Offroad einen kleinen Fehler und musste kurz zu Boden. Dadurch, dass dies so früh im Rennen geschah ging das gesamte Feld an mir vorbei. Nach dem Sturz tat ich mich zusätzlich schwer einen gescheiten Rhythmus zu finden und kam nur schleppend nach vorne. Auch der Speed kam nicht so recht auf. Am Ende konnte ich noch einige Leute überholen und auf Platz 15 ins Ziel fahren. In Schlagdistanz zum Vordermann. Eine Runde mehr und ich bin mir sicher, dass ich diesen einen Platz noch hätte gut machen können.

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Naja abhaken und im zweiten Lauf nochmal zeigen was geht. Diesmal war der Start etwas besser. Auf Platz 13 fuhr ich in den Offroad. Ausgangs Offroad wählte ich die Äußere Linie, was zuerst auch richtig schien, da in der inneren Linie  Teamkollege Andre Plogmann stürzte. Leider musste ein innen fahrender Fahrer ausweichen, fuhr mir dabei quasi per Blockpass in mein Bike und ich musste zu Boden. Ich konnte es nicht fassen. Da bin ich mal mit vernünftigem Speed in einer guten Ausgangsposition und dann muss ich unverschuldet zu Boden. Ich hob schnell das Bike auf und wollte weiter, als ich auf einmal merkte, dass ich vom Kontakt der zum Sturz führte ein Loch im Zünddeckel hatte. Ein weiterfahren war so nicht möglich. Ja, so endeten das Rennen, die Saison und auch meine 8 Jahre auf Suzuki. Viel beschissener hätte es echt nicht laufen können.

Aber ich möchte das positive mitnehmen. Der Speed war zum Ende definitiv da und darauf kann man für das Jahr 2016 aufbauen. Schnell fahren kann ich und ich bin jetzt schon motiviert das endlich auch regelmäßig zu zeigen.

Das Finale war symptomatisch für die Saison, aber auf keinen Fall für meine Zeit im DSR Team. Es gab viele schöne Momente, die ich mitnehmen werde, aber wie oben schon erwähnt muss jetzt mal etwas neues her. Noch bin ich jung und kann mich weiterentwickeln. Ich will nächstes Jahr definitiv regelmäßig Top 10 fahren und mit dem Paket, welches für die neue Saison steht bin ich zuversichtlich, dass sich dies auch umsetzen lässt. Mehr dazu berichte ich euch dann zu gegebener Zeit.

Bis dahin und Ride on

#51

Schadensbegrenzung in Cheb

Hallo Leute,

vergangenes Wochenende ging es zum vorletzten IDM Lauf in das tschechische Cheb. Wir reisten bereits Freitag Vormittag an, da die Möglichkeit bestand im Vorfeld noch etwas zu trainieren. Ich brauchte ein paar Runden ehe ich mich an das etwas spezielle Layout gewöhnte, doch fand schnell gefallen daran und auch einen guten Speed. Ich spulte lange Turns ab, hatte sehr viel Spaß und war sehr optimistisch für das Wochenende.

Leider gab es dann am Samstag die nächste Nackenschelle. Der neu verbaute Kabelbaum, welcher schon etwas gebraucht war hat nun auch Probleme gemacht. So ging mir das Bike nach 5 Runden im ersten freien Training aus und ich musste raus schieben. Wir probierten das Problem für das zweite Training zu beheben, was uns leider nicht gelang. Ich fuhr wieder nach wenigen Runden raus und musste das Bike für dieses Wochenende abstellen.

Da sich Michi Herrmann leider am Daumen verletzte war sein Bike frei und er hat es mir sehr großzügig zur Verfügung gestellt! Mal wieder eine super Geste von ihm. Dafür ein Riesen Dank und natürlich auch gute Besserung, auf dass er schnell wieder fit ist! Auch danke an Jan Deitenbach, der mir ohne zu zögern sein Regenbike zur Verfügung gestellt hätte.

Somit ging es dann zum Zeittraining auf Michi`s Bike raus. Eine gute Zeit war definitiv nicht zu erwarten, aber jede Trainingsrunde tat mir gut um mich einzuschießen. Ich habe deutlich gemerkt, dass das Bike nicht auf mich abgestimmt war. Ich hatte das Gefühl zu groß für das gekürzte Fahrwerk zu sein und dadurch brauchte ich nochmal zusätzliche Eingewöhnungszeit.

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Pic by Mario Hamburg

Im Warm Up habe ich dann weitere Runden gesammelt um dann für die Rennen konkurrenzfähig zu sein. In der Tat war ich schon schneller als in der Quali. Der Start zum ersten Lauf war mäßig. Ich probierte die ersten Runden an der Gruppe vor mir dran zu bleiben, verkrampfte dabei aber und fuhr mir viel zu schnell die Arme zu. Ich habe dann beschlossen Fehlerfrei durchzufahren und mich den Verfolgern geschickt zur Wehr zu setzen. Dies gelang mir auch gut und ich kam nicht wirklich in Bedrängnis meine Position noch abgeben zu müssen. Position 16 war am Ende nicht gut, aber ich konnte meine Qualizeit um 1,1 Sekunden verbessern und kam immer besser klar.

Für das Zweite Rennen haben wir uns dazu entschlossen keine neuen Reifen aufzuziehen, obwohl die alten schon 60 Minuten drauf hatten und ich schon erste Rutscher bekam. Wir wollten das Budget klein halten, da ich eh nicht 100% konkurrenzfähig war.

Beim Start stürzte ein Fahrer vor mir und ich musste fast bis auf 0 runter Bremsen und hatte keine optimale Ausgangsposition. Dieses mal konnte ich aber ein gutes Tempo gehen und an der Gruppe vor mir dran bleiben und sogar etwas ran fahren. Ich wurde trotz der alten Reifen pro Runde nochmal mehr als eine halbe Sekunde schneller. So konnte ich in etwa den Speed von Deitenbach, Bouillon, Barber und Bayer gehen und wie gesagt die Lücke etwas schließen. Barber und Bayer fielen dann noch mit Problemen zurück und ich wurde auf Platz 14 gespült. Von hinten machte allerdings Albi mächtig Druck und ich gab mich ihm dann geschlagen, da ich mit fremden Bike nicht 100% Gegenwehr leisten konnte. Dadurch verlor ich auch gleich ein paar Sekunden, da ich einen weiten Bogen gehen musste. Danach habe ich dann einen Gang raus genommen und bin auf Platz 15 durchs Ziel gerollt.

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Pic by Mario Hamburg

Unterm Strich konnte ich trotz allem den 15. Tabellenplatz festigen und habe gemerkt, dass ich eigentlich einen ganz guten Speed gehen kann. Für Stendal wird der Kabelbaum durch einen dieses mal komplett neuen ausgetauscht und die Runden am Freitag zeigten mir, dass ich dann definitiv auf einem Guten Bike sitze und in Stendal nochmal angreifen kann. Ich möchte mich unbedingt mit einem guten Ergebnis aus der Saison verabschieden und nochmal zeigen was ich kann, denn leider konnte ich dieses Jahr viel zu selten mein Potential abrufen.

Also Leute, drückt mir die Daumen und bis dann.

Ride on #51

DRZ Forums-Treffen

Hei Leute,

dieses mal gibt es mal etwas „Anderes“ zu berichten. Und zwar stand am vergangenen Wochenende das DRZ Forums-Treffen auf dem Harzring an und ich wurde eingeladen als Instruktor den Leuten dabei zu helfen ihre Fähigkeiten auf dem Bike zu verbessern. Ich habe das zuvor noch nie in einem so großen Rahmen getan, sondern wenn dann immer nur mal 2-3 Personen ganz zufällig irgendwo beim Trainieren die ein oder andere Sache erklärt. Wie ich festgestellt habe, hat mir das Ganze ordentlich Spaß gemacht. Zu Beginn hatte ich weit über 20 Leute in meiner Gruppe und somit war das Coachen auch etwas schwieriger, aber zum Ende hin hatte ich eine gute Truppe beisammen, die sich super Mühe gegeben hat und probiert hat alle Ratschläge umzusetzen. So wurden die Basics immer weiter verinnerlicht und die Linien von mal zu mal besser.

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Pic by Pixelfrost.de

Zwischen den „Unterrichtsstunden“ stand dann freies Fahren auf dem Programm. Dort hatte ich dann die Möglichkeit nach dem Gebaue am Bike mal zu testen, ob auch alles rundherum funktioniert und konnte das Ganze noch einmal auf Herz und Niere testen. Wir haben auch ein paar Änderungen am Motor vorgenommen, war damit sehr zufrieden und sehe mich jetzt wieder mit durchaus Konkurrenzfähigem Material.

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Pic by Üwchens Fotos

Mir ist aufgefallen, dass ich so die Strecke mit ganz anderen Augen gesehen habe und selber viel mehr auf meine Linienwahl geachtet habe und somit auch die ein oder andere Zehntel finden konnte. Zukünftig möchte ich versuchen genau das auch auf den Rennen umzusetzen und mir einem Moment mehr Zeit zu nehmen. Somit hat auch mir das Ganze etwas gebracht 🙂

Am Abend war dann noch ausgiebiges Beisammensitzen und ich konnte noch den ein oder anderen Member vom Forum kennen lernen und etwas Smalltalk betreiben. Unterm Strich sind die Leute dort eine sehr aufgeschlossene und spaßige Truppe, in der man sich einfach nur wohl fühlen kann.

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Pic by Pixelfrost.de

Am 11. September reisen wir schon ins tschechische Cheb, um dort vor dem anstehenden  6. IDM Rennen noch ein paar Runden drehen zu können. Ich denke für die letzten beiden Rennen ist etwas „Wiedergutmachung“ nötig, wobei die schlechten Ergebnisse ja nicht unbedingt an meiner fahrerischen Leistung lagen.

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Pic by Üwchens Fotos

Also wir hören uns dann in 2 Wochen mit den News aus Cheb.

Bis dahin & Ride on

#51

Blog über Aktivitäten und Erfolge

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