Alle Beiträge von Toni Krettek

Finale in Schaafheim

Hi Leute,

letztes Wochenende war es soweit. Saisonfinale in Schaafheim. Dadurch, dass Gustafson und Vorlicek bei den Supermoto of Nations für ihre Länder unterwegs waren, war die Top 10 in der Meisterschaft doch noch möglich. Sogar bis auf Platz 8 könnte es vor gehen.

Aber der Reihe nach. Irgendwie wieder typisch Schaafheim. Je länger das Wochenende ging, desto besser kam ich auf der Strecke zurecht. In der Quali war es dann Startplatz 12. Nicht ganz zufriedenstellend, aber ich hatte schon das Gefühl, dass da noch was gehen kann.

Der erste Lauf begann dann denkbar schlecht. Bis auf P 15 fiel ich zurück, da ich mehrfach den Leuten vor mir ausweichen musste und somit einen riesen Bogen gehen musste. In Runde 1 holte ich mir noch Joshua Das. Ein paar Runden später Christopher Robert und kurz darauf Tobias Hiemer. Dann machte ich mich darauf den Anschluss zur Gruppe vor mir wieder herzustellen. 2 Runden vor Schluss war ich am Hinterrad von Max Banholzer und Bernhard Hitzenberger. Leider war das Rennen zu früh vorbei und ich hatte keine Chance so richtig anzugreifen. Ich wollte auch kein sinnloses Risiko eingehen. Also Platz 12 im ersten Lauf.

Der Start zum 2. Lauf war etwas besser und nach 2 Runden war ich auf Platz 12 mit einer 3er Gruppe vor mir und Max Banholzer im Nacken. Leider bin ich mit ca. 0,2-0,25 Bar zu viel Luftdruck im Hinterrad raus gefahren. Schon in der ersten Runde habe ich gemerkt, dass ich auf der Straße große Grip-Probleme habe. So verlor ich auf der Straße immer etwas an Boden und musste das jede Runde aufs Neue im Offroad zu fahren. So richtig angreifen konnte ich damit nicht. Somit wollte ich einfach auf die Fehler meiner Vorderleute warten. So war es dann auch. Mayerbüchler stürzte, Hitzenberger und Das strauchelten im Offroad und so konnte ich auch mal profitieren und konnte das Rennen auf Platz 9 beenden. Top 10 zum Finale tat nach dem Mist in Cheb nochmal gut.

In der Meisterschaft hieß das dann Platz 9, mit nur 2 Punkten Rückstand auf Platz 8. Das große Ziel Top 10 ist somit erreicht.

Leider hatte ich irgendwie die gesamte Saison mit Trainingsrückständen zu kämpfen. Ganze 26 Betriebsstunden hat die Husqvarna dieses Jahr von mir bekommen. Ein Witz, wenn man eine Deutsche Meisterschaft bestreiten möchte.

Für 2019 haben wir allerdings mit Hilfe von meinem Teamchef Axel Bergfeld, Zygmunt Chadrysiak und Metzeler ein Super Paket auf die Beine gestellt. Das stimmt mich sehr zuversichtlich. Dadurch ist es auch möglich wieder ein MX-Bike zum Trainieren zu haben. Ich denke da geht was.

 

Bis dahin

#51

Enttäuschendes Wochenende in Cheb

Hallo Leute,

letztes Wochenende ging es für die Supermoto DM ins tschechische Cheb. Die Veranstaltung ist von mir ja mittlerweile völlig verhasst. Im Prinzip ist das Ganze dort keiner DM würdig. Jedes MX Clubsport Rennen strahlt einen professionelleren Eindruck aus. Man schafft es dort seit Jahren nicht einmal den Offraod zu präparieren und wir fahren da eine DM. Nunja es hieß das Beste daraus zu machen.

Das Zeittraining lief mittelprächtig. Am Ende fehlt mir eine Sekunde pro Runde, um in meinem gewohnten Umfeld zu fahren. Mir liegt die Strecke einfach nicht und ich weiß nicht einmal warum.

Der Start zum ersten Lauf war allerdings echt gut und ich konnte mich von Startplatz 14 direkt auf Platz 8 arbeiten. Diesen hielt ich dann auch 2 Runden lang.  Leider ging ich dann kurz zu Boden und musste auf Platz 11 weiter. Dort hatte ich direkt Druck von Deitenbach und Hitzenberger. Diese gingen nach 2 Runden an mir vorbei und kurz darauf überholte mich auch Mayerbüchler. Ich habe mir in den ersten Runden völlig die Arme zu gefahren. Ich wollte mit aller Gewalt mitziehen und wurde sehr verkrampft. Letztendlich bin ich das Rennen auf Platz 14 ins Ziel gerollt und war in meiner schnellsten Runde langsamer als im Zeittraining, obwohl die Strecke wesentlich schneller wurde.

Den zweiten Lauf wollte ich dann völlig locker angehen. Der Start ist mir auch gut gelungen. Leider rutschte Buschberger in der ersten Kurve weg und hat unter anderem mich wie eine Bowlingkugel abgeräumt. Ich konnte nicht ausweichen und stürzte unsanft auf meine rechte Schulter. Dazu ist der Gabelschützer, an dem die Bremsleitung befestigt ist, abgerissen und ich habe schon in die Box geschoben.

Das Rennen wurde dann aber in der ersten Runde abgebrochen und neu gestartet. Aufgrund der Reparaturen am Motorrad musste ich aus der Box heraus starten. Während der Einfahrt in den Offroad merkte ich schon, dass meine Schulter absolut nicht mitspielte und ich musste das Rennen vorzeitig aufgeben. Damit habe ich leider meinen Top 10 Platz in der Meisterschaft verloren und liege ein Rennen vor Schluss auf P11 in der Tabelle.

Ende September geht es nach Schaafheim und dort will ich mir unbedingt wieder einen Platz unter den ersten 10 erarbeiten. 2017 wurde ich in Schaafheim 5.. Also bin ich zuversichtlich, dass da was gehen könnte.

Also bis dahin

#51

Zurück in Oschersleben

Hallo Leute,

dieses mal etwas verspätet mein Bericht zum 4. DM-Lauf in Oschersleben.  Ich hatte die letzte Woche die Verteidigung zu meiner Diplomarbeit und hatte dadurch einfach noch keinen Kopf für meinen Bericht.

Eine Woche vor dem Rennen war ich bereits zum Training in Oschersleben und konnte etwas am Fahrwerk testen und mich in die Strecke hineinarbeiten. Die Strecke war sehr flüssig und rund und hat mir viel Spaß bereitet.

Die freien Trainings liefen gut. Das Zeittraining dann leider weniger. Ich brachte keine vernünftige Runde zusammen. Irgendwie hat das letzte bisschen gefehlt. Startplatz 13 war nicht optimal.

Zum ersten Lauf gelang mir dann aber ein guter Start und ich konnte mich direkt auf Platz  9 schieben. Durch den Sturz von Markus Volz ging es sogar auf Platz 8 vor. Diesen musste ich das gesamte Rennen hart gegen Gustafson verteidigen. Von außen soll es wohl ein paar mal knapp ausgesehen haben. Ich hab ihn allerdings nie neben mir gesehen und dadurch gab es für mich nie ernsthafte Probleme. Im Ziel stand dann somit Platz 8 und war sehr zufrieden.

Der Start zum zweiten Lauf war dann das Gegenteil vom Start aus Lauf 1. Ich wurde eingeklemmt und musste sogar kurz über die Wiese gehen.  Platz 16 nach den ersten Kurven lies nichts gutes erahnen. Recht schnell kam ich auf Platz 14 vor und hing dann das komplette Rennen hinter Joshua Das fest. Dieser konnte seinen Speed immer weiter steigern und wir konnten an die vor uns fahrenden Fahrer aufschließen. Leider fand ich keinen Weg vorbei und wurde, profitierend durch technische Probleme bei Mayerbüchler, nur 13.  Allerdings war mein Speed im 2. Lauf sehr gut. Da wäre bei einem guten Start definitiv mehr drin gewesen.

Unterm Strich aber wieder ein gutes Wochenende. Leider gelingt es mir momentan noch nicht in beiden Rennen gute Ergebnisse einzufahren.

Nun ist erstmal bis Ende August Sommerpause. Dann geht es in Cheb weiter. Leider keine meiner besten Strecken.

Bis dahin

#51

Heimspiel mit Hoch und Tief

Hey Leute,

letztes Wochenende war mein alljährliches Heimspiel auf dem Großenhainer Flugplatz angesagt. Natürlich war ich ordentlich motiviert und Ziel war es zwei mal unter die ersten 10 zu fahren.

Das Wetter war das gesamte Wochenende über sehr durchwachsen. Wind, Nieselregen und stärkere Schauer zwangen mich sogar zum Herausholen meiner Winterjacke. Unterm Strich waren trotzdem immer trockene Bedingungen vorzufinden.

In den beiden freien Training musste ich mich zuerst an die Windverhältnisse gewöhnen. Dazu machte das Fahrwerk noch nicht was ich wollte. Nach Rücksprache mit Rüdi Kranz von Mototech veränderten wir unser Setup und zack, schon lag das Fahrwerk viel besser.

Im Zeittraining ging ich früh raus, um ein paar zügige Runden abzuspulen und das Fahrwerk zu testen. Dann ging ich für ein paar Minuten in die Box und beobachtete die Zeiten. Leider musste ich feststellen, dass ich lange nicht da war wo ich hin wollte. Ich ging dann dennoch motiviert zurück auf die Strecke und konnte mich auf Anhieb 0,7 Sekunden verbessern. Optimal war die Runde dennoch nicht. Leider lockerte sich bei einem Schlag im Offroad mein Motorschutz und klapperte sehr laut vor sich hin. Dies hat mich zu sehr irritiert und ich konnte nicht mehr nachlegen. Platz 13 war nicht schön, aber ich wusste, dass da noch etwas Verbesserung möglich war.

Leider sah es im ersten Rennen gar nicht danach aus. Ich wurde beim Start eingeklemmt und befand mich in einer Verfolgergruppe. Diese war die ganze Zeit über sehr unruhig und von dem ließ ich mich leider anstecken. Ich machte viele kleine Fehler und fand nicht das Vertrauen, um mich durch die Gruppe hindurch zu arbeiten. Platz 14 im Ziel war weit von einem guten Ergebnis entfernt. Außerdem war ich mit meiner fahrerischen Vorstellung das erste mal in dieser Saison echt unzufrieden.

Für den zweiten Lauf nahm ich mir vor aggressiver und konzentrierter aufzutreten. Am Start war es wieder sehr eng, aber ich konnte mich gut durch mogeln, war nach dem Offroad bereits auf Platz 12 und konnte mir Ende der 1. Runde auch noch Platz 11 erkämpfen. Von dem Überholmanöver werde ich noch ne Weile erzählen, denn das hatte es in sich :D. Von dort an war ich die komplette restliche Renndistanz unter Druck, habe meinen Verfolgern aber keine Möglichkeit zum Überholen geboten. Durch 2 Stürze und eine Strafe wurde ich noch auf Platz 8 vor gespült und war damit durchaus zufrieden. Top 10 war wenigstens im 2. Lauf erfüllt, der Speed war besser und ich spulte konstant meine Runden ab. Von der zweiten bis zur vorletzten Runden lagen all meine Rundenzeiten innerhalb von 0,5 Sekunden. Darauf kann man aufbauen.

Ein großer Dank gilt allen, die da waren und mich unterstützt haben. Vor allem an Axel und Torsten, die Opa an diesem Wochenende gut vertreten haben. Der war nämlich auf Kreuzfahrt unterwegs. Außerdem Danke an meine Freundin Christin, die immer mit dabei ist und sich das Ganze mit mir antut.

Als nächstes geht es in die Motorsportarena nach Oschersleben zum 4. IDM Lauf. Der letzte Besuch ist schon einige Jahre he rund ich bin gespannt wie es laufen wird.

Bis dahin & Ride On

#51

Konstante und solide Leistung auf dem Stadtkurs

Hallo Leute,

letztes Wochenende war es soweit und es ging auf den Stadtkurs ins saarländischen St. Wendel. Wie gewohnt waren viele Zuschauer vor Ort und das Wetter war dazu auch noch perfekt.

Die Tage vor dem Rennen hat es viel geregnet und so war am Freitag der Offroad auch noch sehr nass. Dank der fleißigen Helfer war die Strecke am Samstag morgen aber bereits gut fahrbar. Die beiden freien Training ging ich ruhig an. Seit St. Wendel bin ich auf Metzeler Reifen unterwegs. Das erste Fazit zum Reifen ist durchaus positiv und vor allem der gute Service hat mir gefallen. Die Fahreigenschaften änderten sich trotz des Wechsels von 16 auf 17 Zoll nicht allzu stark und mein Mototech Fahrwerk funktionierte auf Anhieb sehr gut.

Im Zeittraining konnte ich anfangs ein paar gute Runden fahren. Allerdings hatte ich ab Mitte der Distanz einfach keine freie oder fehlerfreie Runde mehr. Startplatz 19 war absolut nicht zufriedenstellend, aber in St. Wendel passiert in den Rennen erfahrungsgemäß immer eine ganze Menge.

So ging ich auch die beiden Rennen an. Hauptsache sitzen bleiben und sich aus allem raus halten. Der Start zu Rennen 1 sah aber gar nicht nach raushalten aus. Ich musste mich 2 mal anstellen und ging dabei jeweils fast zu Boden. Als 21. ging ich in Runde 1 in den Offroad. Konnte dann die nächsten 3 Runden gute Linien wählen, ein paar Leute überholen und fand mich schnell auf Platz 14 wieder. Dann profitierte ich noch von 2 Stürzen und schon war ich 12. Für mehr war der Speed nicht da. Zum Ende musste ich mich noch gegen Max Banholzer wehren. Aber obwohl er schneller war wusste ich, dass ich ihn halten kann, falls ich keinen Fehler mache. Und so war es dann auch.

Der zweite Durchgang war dann sehr ähnlich zum Ersten. Hier kam am Ende ein 13, Platz bei rum. Wie jedes Jahr waren einige schnelle Jungs aus der Schweizer Meisterschaft mit dabei. Abzüglich dieser waren das 2 mal die Plätze 10 und gute Punkte für die Meisterschaft.

In 2 1/2 Wochen geht es dann in Großenhain, meinem Heimspiel, weiter. Da steigt die Vorfreude jetzt schon 🙂

Bis dahin

#51

Runder Auftakt

Hallo Leute,

der Winter war lang. Sehr lang sogar. 2 Wochen vor dem ersten DM Lauf saß ich erst zum ersten mal auf dem Bike. Eine Woche später nochmal in Lichtenberg, aufgrund der Regenfälle aber ohne Offroad. Dementsprechend hatte ich nicht allzu viele Erwartungen an das erste Rennen. Aber immerhin kenne ich die Strecke in Harsewinkel mittlerweile im Schlaf, also wusste ich was auf mich zukommt.

Die freien Trainings ging ich mit alten Reifen noch sehr locker an. Ich wusste in etwa wie mein Speed sein wird und machte mich nicht verrückt. Vor dem Zeittraining wurde die Sandbahn etwas stark gewässert, wodurch die ersten Runden nur zum Einrollen dienten. Zum Ende hin konnte ich zwei gute Runden setzen und mich auf Platz 9 in der Startaufstellung platzieren.

Sonntag war das Wetter weiterhin super. Das Warm Up lief ruhig und ohne große Vorkommnisse. Also war ich recht zuversichtlich für die Rennen. Zwei mal sitzen bleiben und konstante Runden abspulen war mein Ziel.

Der Start zum ersten Lauf war dann ganz gut und ich konnte Platz 9 halten. Im weiteren Verlauf hatte ich ständig Druck von hinten. Vilhelmsen kam dann nach einigen Runden nach einem Verbremser meinerseits vorbei. Allerdings begann er im weiteren Verlauf noch einen Überholvorgang unter gelber Flagge und wurde 5 Plätze strafversetzt. Vorlicek fiel noch durch einen technischen Defekt aus und so konnte ich Platz 8 einfahren.

Im zweiten Lauf war ich nach dem Start auf Platz 10 und beendete diesen auch auf dem 10. Platz, hatte aber über die volle Renndistanz Druck von hinten. Zwischendurch bin ich einer langgezogenen Kurve über ein Abreißer gefahren und bekam sehr unruhige Bewegungen in mein Hinterrad. Das Gefühl war wie bei einem schleichenden Platten. Dadurch nahm ich die nächsten Kurven Tempo raus, um auf Nummer sicher zu gehen. Dabei verlor ich den Anschluss nach vorne und konzentrierte mich ab dort an nur noch auf das Verteidigen nach hinten. Alles in allem waren es 2 solide Läufe, auf die man aufbauen kann.

Am vergangenen Wochenende war ich noch in Großenhain zum Training und Anfang Juni geht es dann ins Saarland nach St. Wendel zum 2. Lauf der IDM Saison 2018.

Bis dahin Ride On

#51

Wunden lecken nach dem Finale

Hallo Leute,

letztes Wochenende stand das Finale zur IDM auf dem Harzring an. Dass ich einen guten Speed auf der Strecke habe wusste ich. So richtig in Ergebnisse konnte ich das Ganze noch nie umsetzen. Das wollte ich natürlich ändern.

Die freien Trainings ließ ich noch ruhig angehen und fuhr mich ein. Alles war bestens. Für die Rennen wollte ich mich am liebsten in die Zweite Startreihe stellen. Ich hatte das Gefühl, dass das möglich war. Die erste Zeit war dann mit einer 1:15,0 auch erstmal ein guter Grundstein. Ich wusste wo Luft war und fühlte mich gut. Leider stürzte ich dann im Offroad relativ stark, wodurch ich erstmal nicht ans weiter fahren denken konnte. Ich fuhr ziemlich angeschlagen raus und ließ es für den Samstag gut sein. Die Zeit war immerhin für Startplatz 12 gut und ich wusste, dass die Top 10 definitiv möglich waren. Ich hatte allerdings auch noch recht starke Schmerzen. Ein dicker Zeigefinger, eine offene und blaue Hüfte sowie ein offener und blauer Unterarm waren das Resultat vom Sturz.

In der Nacht zum Sonntag hatte es geregnet und der Offroad war recht pampig. Deshalb musste ich mein Befinden im Warm Up ohne Offroad testen. Es war okay, aber der Finger machte mir Sorgen, was den Offroad angehen würde. Der Start zu Lauf 1 war dann recht gut und ich fand mich nach der ersten Runde auf Platz 10 wieder. Konnte den Platz auch einige Runden halten und den Anschluss nach vorne halten. Leider machte ich einen kleinen Fehler im Offroad, musste kurz zu Boden und war dann ungünstig unter dem Motorrad eingeklemmt. Zudem fiel ich auf den dicken Unterarm, was auch nicht allzu angenehm war. Ehe ich wieder los kam hatte ich den Anschluss zur Gruppe verloren und rollte den Rest zu Ende. Platz 13 war nicht das was ich wollte.

Für den 2. Lauf war ich wieder vollends motiviert und war nach dem Start schon auf Platz 8, durch den Sturz von Vorli dann sogar auf Platz 7. Vor mir Peter Banholzer, hinter mit Albi. Ich konnte relativ gut an Banholzer dran bleiben, musste allerdings auch die Tür gegen Albrecht zu machen. Leider machte ich Ausgangs Offroad einen Fehler und kam in den Matsch, wodurch meine Slicks dreckig wurden. Daraufhin war ich in der ersten Links Kurve nach dem Offroad zu unvorsichtig und rutschte über das Hinterrad weg. Auf Platz 14 ging es wieder los für mich und ich war mega angefressen. Ich war auf Platz 7 und ein gutes Ergebnis zum Abschluss war immerhin möglich. Ich konnte mich noch auf Platz 11 vor arbeiten. Leider war dann auch schon das Rennen vorbei. Der Speed war gut und von den Rundenzeiten her war es definitiv möglich den 7. Platz zu halten.

Im Dreikampf mit Albrecht und Hitzenberger

Leider bestätigte es sich, dass ich meinen Speed am Harzring nicht in Ergebnisse umwandeln kann. Durch die schlechten Ergebnisse rutschte ich in der Tabelle auf Platz 11 ab und war somit nach dem letzten Rennen nicht mehr unter den Top 10. Saisonziel also knapp verfehlt. Das ärgert mich natürlich, aber ich bin der Meinung, dass ich zum Teil Fortschritte machen konnte und auf ein Tief mit guten Ergebnissen antworten konnte. Für nächstes Jahr braucht es mehr Konstanz und dann klappt es auch mit den Top 10.

Jetzt ist erstmal Winterpause. Mein letztes Semester an der Uni steht an und im März geht es an die Diplomarbeit. Ich hoffe natürlich, dass ich die komplette kommende  Saison fahren werde, aber der Studienabschluss geht erstmal vor.

An dieser Stelle auch ein großer Dank an alle, die mich unterstützen. Allen voran natürlich DANKE an Opa, ohne den alles nicht denkbar wäre.  Ein besonderer Dank zudem auch an Axel & Britta und an alle hinter dem Bergos Racing Team. Ihr seid die Besten.

Bis dahin

#51

Gutes Gastspiel in Österreich

Hey Leute,

vergangenes Wochenende stand ein Ausflug nach Österreich an, wo wir im Rahmen der österreichischen Meisterschaft unseren 6. DM Lauf hatten. Wir starteten zusammen mit der österreichischen S1. Das Feld war somit voller als gewohnt. Dazu war die Strecke recht klein, was für viel Verkehr in den Trainings sorgte. Trotzdem hatte die Strecke einen schönen Charakter und ich hatte viel Spaß. Respekt an den Verein, der eine gute Strecke aus dem Nichts auf dem Speditionsgelände aus dem Boden gestampft hat.

In der Quali konnte ich gefühlt nicht das Ganze Potential ausschöpfen, Startplatz 13 (Platz 10 in DM-Wertung) war aber bei dem vollen Feld ok.

by Anton Enne

Leider fing es am Sonntagvormittag an zu regnen, wodurch der Offroad für den ersten Lauf raus genommen werden musste und wir auf Regenreifen unterwegs waren. Der Start war relativ chaotisch. Ich kam die ersten Meter gut weg, wurde dann aber 2 mal kurz eingeklemmt. Ich kam aber trotzdem als 13. aus der ersten Runde. Durch den Sturz von Peter Banholzer kam ich noch auf Platz 12 vor und brachte den auch ins Ziel. Ich war zwar das gesamte Rennen am Hinterrad vom Schweden Gustafson, der machte aber keinen Fehler und so fand ich keine Lücke zum vorbei kommen. So blieb es bei Platz 12 (DM-Wertung Platz 9). Das war erstmal ok.

by Anton Enne

Für den zweiten Lauf wurde zum Glück der Offroad wieder geöffnet. Im Warm Up habe ich noch ein paar Linien probiert, was sich auszahlen sollte. Mein Start war vom Punkt weg wieder gut, auch wenn ich nicht ganz durchziehen konnte, weil die Vorderleute im Weg waren. Platz 11 nach Runde 1 war einen gute Basis. Nach der ersten Runde konnte ich mir dann Gattinger im Offroad holen und war schon 10. Zwei Runden später hatte ich Max Banholzer vor mir und ging auch an ihm vorbei. Ich wählte die äußere Linie und Banholzer die innere. Innen muss kurz zuvor ein Fahrer gestürzt gewesen sein, wodurch Banholzer Bremsen musste und ich keine Mühe hatte. Aus seiner Sicht unglücklich, da ich auf der äußeren Spur keine Flaggen angezeigt bekam und somit davon nichts mitbekommen habe und wohl unbewusst unter Gelb überholt haben muss. Dies wurde aber zu meinem Glück nicht gesehen oder blieb ungeahndet. Lieber hätte ich ihn unter normalen Umständen überholt.

by Anton Enne

Danach wollte ich möglichst schnell eine kleine Lücke auffahren und pushte ein paar Runden. So hatte ich dann auch einen kleinen Abstand zu Banholzer und kam Albi auch immer näher. Bis zum Schluss hab ich dann im Heck von Albi gehangen. Mein Speed reichte aber nicht aus um vorbei zu kommen, auch wenn ich es hier und da versuchte.

by Anton Enne

Platz 9 am Ende und ein guter Speed sind aber zufriedenstellend. Vor allem nach der Leistung in Cheb war das wieder ein Schritt in die richtige Richtung.

Am 1. Oktober ist dann das letzte Rennen am Harzring. Momentan bin ich auf Platz 9 der Meisterschaft, Max Banholzer auf Platz 10 ist aber punktgleich und  Hitzenberger auf Platz 8 ist nicht ganz außer Reichweite.

Also noch einmal Daumen drücken

Bis dahin #51

Schwache Leistung in Cheb

Hallo Leute,

vergangenes Wochenende waren wir wieder in Tschechien, genauer gesagt in Cheb, zum 5. IDM Lauf zu Gast. So richtig lag mir die Strecke noch nie, ich kam einfach nie auf einen ansprechenden Speed, aber das war ja in Schaafheim bisher auch so und wie es dann trotzdem lief wisst ihr ja.

Wir reisten schon am Donnerstag Abend an um am Freitag schon ein paar Runden zu drehen.

In der Nacht zum Samstag gab es stärkere Regenfälle und der Offroad ist somit etwas abgesoffen. Dadurch wurden die ersten beiden Trainings ohne Offroad gefahren. Dementsprechend wenig Aussagekraft hatten die entsprechenden Zeiten.

Zur Quali war der Offroad wieder offen. Leider fand ich absolut keinen Rhythmus und machte massig Fehler. Nicht eine einzige auch nur halbwegs zufriedenstellende Runde kam bei rum. Ein 13. Startplatz mit desolater Zeit war das Resultat. Ich machte mich aber nicht zu lange fertig, denn die Punkte gab es erst zu den Rennen.

So ging ich recht motiviert in den ersten Lauf und es begann auch ganz gut. Ich war auf Position 11 angekommen und die Plätze 10 und 9 vor mir. Wir waren eine 4er-Gruppe und hatten zu Beginn einige Zweikämpfe. Leider bekam ich zu Mitte des Rennens wieder harte Arme und hatte Probleme den Lenker zu halten. Dann verlor ich einen Platz und musste Eingangs Offroad etwas durch die Wiese fahren. Sofort hatte ich eine Lücke über ein paar Sekunden und nahm dann aufgrund der Unterarme Tempo raus und rollte nur noch ins Ziel. Ich fühlte mich ab Rennmitte völlig machtlos.

Der Start zum 2. Lauf war recht gut und ich konnte einige Plätze gut machen. Im Offroad habe ich allerdings auf die falsche Linie spekuliert und verlor diese direkt wieder. Ich merkte relativ schnell, dass ich den Speed dieses mal nicht wirklich gehen konnte, wusste aber zuerst nicht so richtig warum. Mit der Zeit fiel mir immer mehr auf, dass die Kupplung völlig am Rutschen war und ich somit mal mehr, mal weniger Leistungseinbuße hatte. Fahrerisch fühlte ich mich relativ gut und auch die harten Arme hielten sich in Grenzen, aber die Spritzigkeit des Motorrades fehlte eben und bei dem vielen kleinen Ecken hat sich das dann wohl ziemlich ausgewirkt. Platz 12 am Ende war absolut nicht das was ich wollte, aber mehr war an diesem Wochenende einfach nicht drin. Der Speed hat nicht gepasst und somit war das die Konsequenz. Auch solche Wochenenden muss es geben.

Am 9./10. September geht es nach Schwanenstadt in Österreich zum 6. Lauf der Meisterschaft und ich glaube mir könnte die Strecke dort liegen und es kann wieder aufwärts gehen.

 

Bis dahin

#51

Kleine Überraschung in Schaafheim

Hallo Leute,

vergangenes Wochenende waren wir zum 4. IDM Lauf auf der Kartbahn in Schaafheim unterwegs. Ehrlich gesagt bin ich völlig ohne Erwartungen in das Wochenende gegangen. Ich habe seit Großenhain bedingt durch viel Stress in der Uni nicht mehr auf dem Motorrad gesessen und dazu kam, dass ich glaube noch nie vernünftige Ergebnisse in Schaafheim einfahren konnte. Ich wollte einfach irgendwie 2 mal konstant Punkte sammeln.

Hinzu kam, dass Opa am Freitag seinen 70. Geburtstag gefeiert hat. Somit bin ich mit meinem Onkel Torsten und Lasse erst spät am Freitag los gekommen, ohne Opa! Gegen 4 Uhr sind wir angekommen, um 7 wieder aufgestanden. So wirklich fit von uns war nur Lasse.  Zum Glück war Teamchef Axel mit Britta vor Ort, wodurch das Mechaniker- und das Cateringamt vergeben war.

Die beiden freien Trainings ging ich ganz locker an. Ich wollte in Ruhe mit der Strecke vertraut werden und bewusst auf Linien und einen flüssigen Fahrstil achten. So war dann zur Quali der Speed auch ganz gut. Leider kam ich etwas später als der Rest auf die Strecke, da wir ein paar Problemchen mit den Reifenstickern hatten. Ich bin trotzdem ruhig geblieben und wollte mich auf 2-3 Runden konzentrieren, die sitzen sollten. Die letzte Runde war bis ein paar Kurven auch absolut perfekt und hätte mich vielleicht in die 2. Reihe gespült. Leider wollte ich etwas zu viel und hatte 2 starke Rutscher, wodurch die Runde dann kaputt war. Platz 10 für die Startaufstellung, aber das Wissen im Hinterkopf, dass da einiges mehr geht.

Der Start zum. 1. Lauf war ok. Ich kam als 9. aus der ersten Runde. Nach vorne im Hinterrad von Volz, im Nacken Peter Banholzer. Leider verlor ich nach ca. der halben Distanz völlig den Rhythmus. Ich machte viele kleine Fehler und musste dadurch Banholzer passieren lassen. Platz 10 am Ende war ok, mehr auch nicht.

Kurz vor unserem zweiten Lauf schien das Wetter zu kippen. Wir waren vorbereitet noch auf Regen umzubauen, was aber zum Glück nicht so kam. Irgendwie ging ich dann völlig entspannt in das Rennen. Schon fast mit einer „Scheißegal-Stimmung“. Ich war völlig locker und wollte einfach mein Ding machen. Der Start war ok und ich hatte etwas Glück, dass Albi vor mir eine kleine Lücke aufriss, durch die ich durch konnte und mich somit auf Platz 6 schob. Direkt vor mir war Jan und mein Ziel war es mich einfach ran zu hängen. Denn ich wusste, wenn ich an Jan dran bleibe kann auch von hinten nicht viel passieren. Ich konnte Jan’s Linie gut studieren und fand heraus wer wo schneller ist. Nach hinten habe ich einige Runden gar nicht geguckt. 5 Runden lang wusste ich absolut nicht was hinter mir los ist. Als ich mich dann mal orientieren wollte merkte ich, dass wir bereits ein Lücke von ca. 3 Sekunden zu Albi und Volz hatten. Diese war dann auch sehr stabil und ich wusste, dass da nicht mehr viel passieren sollte wenn ich meine Stiefel durchfahre. Als ich dann noch sah, dass Vorlicek gestürzt ist, war mir klar, dass ich den 5. Platz locker ins Ziel fahren muss. Das hat auch ohne weitere Probleme geklappt und ich konnte mich über den 5. Platz und mein bisher bestes S1 Ergebnis freuen. Ich habe also endlich Frieden mit Schaafheim geschlossen.

In 4 Wochen geht es dann in das tschechische Cheb. Ich hoffe da kann ich an meine Leistungen anknüpfen.

Bis dahin

Ride On #51